Der Freiburger Agendakaffee- ein Gewinn für alle!

Kaffee Freinica ist...

... ein aromatischer, ökologisch angebauter und fair

     gehandelter Hochlandkaffee aus Nicaragua.

... ein Projekt der Freiburger Lokalen Agenda 21.

Was heißt „Lokale Agenda 21“?

Agenda kann übersetzt werden mit „das, was zu tun ist“. Die „Agenda 21“ wurde als Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert von der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio von 178 Staaten verabschiedet. Ihr Ziel ist eine umweltverträgliche, sozial gerechte und wirtschaftlich tragfähige Entwicklung. Auch die Kommunen sind dabei aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten. Der Freiburger Gemeinderat beschloss im Juli 1996 die Erstellung einer Lokalen Agenda 21, an der seitdem acht thematische Arbeitskreise arbeiten.

Wieso Kaffee?

Kaffee ist das meistkonsumierte Getränk in Deutschland und aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Für viele Menschen im Süden ist er die Basis der Existenz, für ihre Länder die Haupteinnahmequelle. Der Kaffee-Weltmarkt ist hart und Handelsketten hierzulande fechten ihre Konkurrenzen nicht selten über den Verkaufspreis für Kaffee aus.

Das alles macht Kaffee zu einem guten Beispiel für die Anliegen der Agenda 21. Denn die Produktions- und Handelsbedingungen der billigen Bohnen sind weder sozial noch umweltverträglich noch im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens.

Konsum mit Respekt für Mensch und Umwelt

Ökologisch angebauter und fair gehandelter Kaffee ist dagegen ein Genuss nicht nur für die KonsumentInnen. Zur hohen Qualität des Produktes kommt die soziale und ökologische Qualität, der Schutz der natürlichen Ressourcen und Existenzsicherung für Bauern und ihre Familien.

Im Rahmen der Lokalen Agenda 21 sollen anhand des Beispiels Kaffee zukunftsfähiges Konsumieren und Wirtschaften ins öffentliche Bewusstsein gebracht werden. Deshalb wird mit „Café Freinica“ eine eigene „zukunftsfähige“ Kaffeemarke für Freiburg eingeführt, die an möglichst vielen Stellen gekauft und getrunken werden kann.

Wer steckt dahinter?

Das Projekt wird koordiniert vom Agenda-Arbeitskreis „Eine Welt“ und durchgeführt in Kooperation mit den beiden Freiburger Weltläden. Es wird in der Einführungsphase unterstützt u.a. von der Stadt Freiburg, dem Land Baden-Württemberg und der Stiftung für Kinder. Der Hochlandkaffee der nicaraguanischen Kooperative Cosatin wird importiert über dritte-welt partner Ravensburg, in Deutschland geröstet und verpackt und in Freiburg über den Süd Nord Laden an Wiederverkäufer, Cafés und EndverbraucherInnen vertrieben. Das Engagement der InitiatorInnen ist ehrenamtlich, die Aufschläge auf den Einkaufspreis dienen der Finanzierung der laufenden Kosten.

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Webmaster: Jochen Heeskens

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